Es ist nicht die Aufgabe des Jenseitsmediums, den Klienten oder den Empfänger einer jenseitigen Botschaft zum Lachen zu bringen. Das macht die geistige Welt, hier insbesondere der Verstorbene — nur dieser hat Kenntnis darüber, was den Hinterbliebenen zum Lachen bringt.
Dieses Wissen wird intelligent genutzt, um die Schwingung nach schwereren Themenkomplexen, wie z.B. Beschreibungen der Symptome, Krankheiten, Moment der Transformation, Details zur Bestattung, Unfallhergänge etc. wieder anzuheben.
Nach dem Heimgang eines geliebten Menschen versagen sich die Hinterbliebenen oft das Lachen und die Fröhlichkeit in ihrem Leben, und werden so schwerer erreichbar für den Verstorbenen (Kommunikator).
Ein Jenseitsmedium, das sich des Prozesses der Schwingungsanhebung noch nicht gewahr ist, würde womöglich zusammen dem Klienten als Zeichen der Solidarität „weinen“ — ein erfahrenes Jenseitsmedium würde dies niemals tun.
Ganz einfach aus dem Grunde, weil es dann kein neutraler und empfangsbereiter Kanal mehr für den Verstorbenen ist. Die Zuständigkeit eines Mediums liegt in erster Linie darin, dem Verstorbenen zu dienen — auch wenn der Klient das Honorar entrichtet. Die falschverstandene Solidaritäts-Bekundung des „Mitweinens“ nützt niemandem — und im Besonderen nicht dem Verstorbenen.
Vermutlich würde der Verstorbene ungläubig das Medium bestaunen und denken: „Verdammt, ich habe noch so viel mitzuteilen und mein Medium ist nun mit sich selber beschäftigt“.
Kirchenmedien mit langjähriger Erfahrung würden sich nicht erlauben, durch die eigenen (unverarbeiteten Emotionen den Kontakt zum Verstorbenen beeinflussen oder sogar ruinieren zu lassen.
Es würde niemand von einem Herz-Chirurgen erwarten, dass er in die offene Wunde weint.
Oder vermuten, dass der Nachrichtensprecher beim Berichten von Katastrophen in Tränen ausbricht.
Es ist richtig, dass Emotionen die Sprache der geistigen Welt sind, dennoch möchten wir unseren Emfangskanal keinesfalls mit überbordenden Emotionen blockieren. Ein gut ausgebildetes Medium wird alles daran setzen, dies nicht geschehen zu lassen.